Generationen 65+ in Sachsen: Neue Erkenntnisse über Lebenslagen, Potenziale und Perspektiven
Wir laden Sie herzlich ein, am 28. Juli zwischen 17 und 18 Uhr bei unserer Digitalen Tafelrunde Platz zu nehmen und mit uns und Gutachterin Dr. Christina Rauh zu diskutieren. Bringen Sie Ihre Perspektiven, Erfahrungen und Fragen mit – denn gute Gespräche entstehen dort, wo viele Stimmen gehört werden.
Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat das Forschungsinstitut Rauh Research Management eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme der Lebenslagen der Generationen 65+ in Sachsen erarbeitet. Damit liegen für den Freistaat umfassende Befunde zu den Lebenslagen älterer Menschen vor.
Einige zentrale Erkenntnisse der Studie sind:
- Die Studie zeigt, dass ältere Menschen in Sachsen keine homogene Gruppe sind: Ende 2021 lebten 1.081.899 Menschen ab 65 Jahren im Freistaat, also 26,8 Prozent der Bevölkerung, und bereits 52 Prozent dieser Gruppe waren älter als 75 Jahre.
- Der demografische Wandel macht die Generation 65+ zu einer zentralen gesellschaftlichen und politischen Gruppe: Bis 2035 soll ihr Anteil auf über 30 Prozent steigen, während Menschen ab 60 Jahren schon bei der Landtagswahl 2019 43 Prozent der sächsischen Wählerschaft ausmachten.
- Für ein selbstbestimmtes Leben im Alter sind Wohnen, Nachbarschaft und Begegnung entscheidend, denn rund 96 Prozent der Menschen ab 65 Jahren leben in Sachsen in privaten Haushalten, zugleich lebt etwa ein Drittel der über 65-Jährigen allein, darunter besonders viele ältere Frauen.
- Bildung, Kultur und digitale Teilhabe sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass Seniorinnen und Senioren weiter aktiv mitreden und teilhaben können; zugleich zeigt die Studie deutliche Unterschiede beim Zugang zu digitaler Technik, bei Bildungsbiografien und bei der Nutzung kultureller Angebote.
- Mobilität, Gesundheit, Pflege, Einkommen und Engagement werden als zentrale Handlungsfelder beschrieben, in denen Sachsen sowohl Unterstützungsbedarfe absichern als auch Potenziale besser nutzen sollte; besonders deutlich wird das beim freiwilligen Engagement, an dem sich 33 Prozent der 65- bis 74-Jährigen und 17,2 Prozent der über 75-Jährigen beteiligen.
Ablauf und Moderation dieser Tafelrunde
Um den Dialog mit einem konkreten Einstieg zu öffnen, widmen wir uns
zunächst einer kurzen Präsentation von Gutachterin Dr. Christina Rauh von Rauh Research Management, in dem zentrale Ergebnisse ihrer Studie dargelegt werden. Anschließend möchten wir mit Ihnen allen ins Gespräch kommen und freuen uns auf eine angeregte Diskussion. Die Moderation der Veranstaltung erfolgt durch Mitarbeitende der Sächsischen Generationenagentur.
Ansprechpartner:
Max Alexandrin
Referent für Generationenarbeit und gesellschaftlichen Wandel
Unverbindlich anmelden – Teilnehmeranzahl ist begrenzt!
Für die kommende 3. Digitale Tafelrunde am 28. Juli zwischen 17 und 18 Uhr haben wir ein kompaktes Zeitfenster von einer Stunde gewählt.
Damit jede Stimme gehört wird und ein echter, lebendiger Austausch möglich bleibt, braucht es einen Rahmen, der allen Anwesenden Raum lässt, sich einzubringen. Vergleichbar mit einer großen Tafel, an der alle Platz finden sollen, aber eben nicht unendlich viele Stühle stehen. Zögern Sie daher nicht sich unverbindlich und kostenlos anzumelden.
Die digitale Tafelrunde ist ein Austauschformat für alle, die Generationen verbinden (möchten)
Wie gelingt gute Zusammenarbeit zwischen den Generationen? Und was brauchen Engagierte vor Ort, um generationenübergreifende Projekte erfolgreich umzusetzen? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt der Digitalen Tafelrunde – dem offenen Gesprächsformat via Zoom-Gruppen-Chat. Es richtet sich an alle, die sich mit Generationenthemen beschäftigen:
An wen richtet sich das Format? [zum Weiterlesen ausklappen]
Die Digitale Tafelrunde richtet sich an alle, die Generationenarbeit in Sachsen mitgestalten oder sich für gesellschaftliche Entwicklungen interessieren:
- Kommunen und Landkreise
- Unternehmen und Arbeitgeber
- Vereine und Initiativen
- Bildungseinrichtungen
- Pflege- und Gesundheitseinrichtungen
- Wissenschaft und Forschung
- Generationenbotschafter
- interessierte Bürgerinnen und Bürger
Was erwartet Sie beider Digitalen Tafelrunde? [zum Weiterlesen ausklappen]
Wir kommen gemeinsam ins Gespräch, um die Generationenarbeit in Sachsen voranzubringen. Dazu gibt es:
- Impulse aus Wissenschaft und Praxis
- Einblicke in erfolgreiche Projekte und Initiativen
- Austausch mit Akteuren aus ganz Sachsen
- Diskussion aktueller Generationenthemen
- neue Kontakte, Ideen und Kooperationen
Wir von der Sächsischen Generationenagentur verstehen uns als Impulsgeber:innen, Vernetzer:innen und Unterstützer:innen für generationenverbindende Strukturen im Land. Mit der Digitalen Tafelrunde wird ein Raum geschaffen, in dem Fragen gestellt, Perspektiven geteilt und Unterstützungsbedarfe offen benannt werden können. Es geht um Zuhören, Weiterdenken und Mitgestalten – digital, niedrigschwellig und direkt.
Was bisher auf den Tisch kam
Digitale Tafelrunde mit Rauh Research Management
Generationen 65+ in Sachsen: Neue Erkenntnisse über Lebenslagen, Potenziale und Perspektiven Wir laden Sie herzlich ein, am 28. Juli zwischen 17 und 18 Uhr bei unserer Digitalen Tafelrunde Platz zu nehmen und mit uns und Gutachterin Dr. Christina Rauh zu diskutieren.
Digitale Tafelrunde mit dem Silbernetz e.V.
Digitale Tafelrunde
Wir decken den Tisch und laden Sie herzlich ein, am 21. April zwischen 17 und 18 Uhr Platz zu nehmen und mitzudiskutieren. Bringen Sie Ihre Perspektiven, Erfahrungen und Fragen mit – denn gute Gespräche entstehen dort, wo viele Stimmen gehört werden.
Dialog auf Schienen
Digitale Tafelrunde mit Goethe-Institut: “Generationengerecht arbeiten”
Unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – generationengerecht arbeiten“ trafen sich am 11. und 12. November mehr als 80 Teilnehmende zur Digitalen Tafelrunde der Sächsischen Generationenagentur (SGA) – diesmal in Kooperation mit dem Gesamtbetriebsrat des Goethe-Instituts. In zwei einstündigen, digitalen Runden