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Digitale Tafelrunde am 18.02. – Wer trägt morgen? Gesellschaft tragfähig denken

Wir decken den Tisch und laden Sie herzlich ein, am 18. Februar zwischen 17 und 18 Uhr Platz zu nehmen und mitzudiskutieren. Bringen Sie Ihre Perspektiven, Erfahrungen und Fragen mit – denn gute Gespräche entstehen dort, wo viele Stimmen gehört werden. Melden Sie sich gleich an!

Zukunftsvisionen: Gesellschaft tragfähig denken

Stimmen, Visionen und Befunde aus der Erhebung von metro polis e.V. 

Das „Straßenbahnprojekt“ von metro polis e.V. widmete sich den Zukunftsvisionen der Generationen. Was uns daran besonders begeistert: Die Stimmen kommen direkt aus dem Alltag der Menschen – ehrlich, vielfältig und nah an ihren Lebensrealitäten. Diese Erfahrungen bringt metro polis e.V. nun in die Digitale Tafelrunde am 18.02. ein. Im Projekt „Zukunftsvisionen zum Miteinander der Generationen“ geht es um die Frage, wie Gesellschaft tragfähig zu denken ist.

In der nächsten digitalen Tafelrunde laden wir Sie zu einem offenen, digitalen Austausch mit den Erstellern der “Agoration“* dazu ein, über Visionen, Erfahrungen und konkrete Ideen für ein gelingendes Miteinander von Jung und Alt ins Gespräch zu kommen. 

Zwischen Oktober und November 2025 führte metro polis über 500 Gespräche mit Fahrgästen in Straßenbahnen und Regionalbahnen in Sachsen. Menschen unterschiedlicher Altersgruppen tauschten sich dabei über ihre Vorstellungen eines guten generationenübergreifenden Zusammenlebens aus. Dabei wurden unterschiedliche Themen angeschnitten. So ging es beispielsweise um generationenübergreifendes Wohnen, um Begegnungsräume in Nachbarschaften oder auch um die Weitergabe von Wissen und Erfahrungen zwischen Jung und Alt. Seien Sie gespannt, was die Ergebnisse zeigen! 

© SMJusDEG l Daniel Meißner / Quelle: europa.sachsen.de/europa-strassenbahnprojekt-metro-polis-7677.html

* Agoration – Begriff: “Im Laufe der Jahre wurde deutlich, dass die bloße Begegnung und der reine Austausch zwischen Fahrgästen sowohl für Teilnehmende als auch für Teammitglieder zu wenig gesellschaftliche Wirkung zeigten. Beide Seiten wünschten sich, durch das Projekt Impact auch auf politischer und administrativer Ebene zu erzielen. Dazu entwickelte metro polis eine eigene Methode namens »Agoration«: dies bezeichnet den Prozess zur Entwicklung eines qualitativen und quantitativen gesellschaftlichen Brainstorms zu soziopolitisch relevanten Themen.” (buergergesellschaft.de/fileadmin/pdf/gastbeitrag_kroemer_251218.pdf)

18. Februar 2026, 17 – 18 Uhr | Digitale Tafelrunde mit metro polis e.V. 

Als Demokratieprojekt setzt metro polis dort an, wo Menschen tagtäglich zusammenkommen, nämlich in den Straßenbahnen der Stadt. Über diesen innovativen Weg der Befragungen werden neue Räume für den Perspektivwechsel und den Austausch geschaffen. Mit dem Projekt „Zukunftsvisionen zum Miteinander der Generationen“ richtet der Verein den Fokus dabei gezielt auf das Zusammenleben von Jung und Alt in einer sich wandelnden Gesellschaft. Wir freuen uns sehr, dass metro polis im Rahmen der digitalen Tafelrunde einen kompakten Einblick in das Projekt und dessen Ergebnisse geben und zur gemeinsamen Reflexion einladen wird. 

Die digitale Tafelrunde ist ein Austauschformat für alle, die Generationen verbinden (möchten)

Wie gelingt gute Zusammenarbeit zwischen den Generationen? Und was brauchen Engagierte vor Ort, um generationenübergreifende Projekte erfolgreich umzusetzen?

Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt der Digitalen Tafelrunde – dem offenen Gesprächsformat via Zoom-Gruppen-Chat. Es richtet sich an alle, die sich mit Generationenthemen beschäftigen: [zum Weiterlesen ausklappen]

Es richtet sich an alle, die sich mit Generationenthemen beschäftigen: kommunale Verwaltungsmitarbeitende, Träger, Senior:innenvertretungen, Vereine, Initiativen oder engagierte Einzelpersonen.

Die Digitale Tafelrunde bringt Akteur:innen und Interessierte vierteljährlich miteinander ins Gespräch. [zum Weiterlesen ausklappen]

Mal themenoffen, mal mit inhaltlichem Schwerpunkt, immer mit dem Ziel: den Austausch zu stärken, Erfahrungen sichtbar zu machen und die Generationenarbeit in Sachsen gemeinsam weiterzudenken. Wir von der Sächsischen Generationenagentur verstehen uns als Impulsgeber:innen, Vernetzer:innen und Unterstützer:innen für generationenverbindende Strukturen im Land. Mit der Digitalen Tafelrunde wird ein Raum geschaffen, in dem Fragen gestellt, Perspektiven geteilt und Unterstützungsbedarfe offen benannt werden können. Es geht um Zuhören, Weiterdenken und Mitgestalten – digital, niedrigschwellig und direkt.

Vorher anmelden – Teilnehmeranzahl ist begrenzt

Für die Digitale Tafelrunde haben wir ein kompaktes Zeitfenster von einer Stunde gewählt. [zum Weiterlesen ausklappen]

Damit jede Stimme gehört wird und ein echter, lebendiger Austausch möglich bleibt, braucht es einen Rahmen, der allen Anwesenden Raum lässt, sich einzubringen. Vergleichbar mit einer großen Tafel, an der alle Platz finden sollen, aber eben nicht unendlich viele Stühle stehen. Zögern Sie daher nicht sich unverbindlich und kostenlos anzumelden.

Der nächste Termin

Die Anmeldung erfolgt über das unten stehende Online-Formular. Der Zoom-Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung an alle Angemeldeten verschickt.

TerminUhrzeitOrt
Mittwoch, 18.02.202617:00–18:00 UhrHier registrieren
Weitere drei Termine in 2026 folgen.oder Sie melden sich bei unserem Newsletter an für aktuelle Infos.

Ablauf und Moderation der nächsten Tafelrunde

In der nächsten Digitalen Tafelrunde möchten wir uns gemeinsam mit metro polis e.V. nicht nur einem guten generationenübergreifenden Zusammenleben nähern – wir möchten mit Ihnen allen ins Gespräch kommen. 

Um den Dialog mit einem konkreten Einstieg zu öffnen, widmen wir uns zunächst einem kurzen Impuls von metro polis e.V., in dem zentrale Ergebnisse ihrer Befragungen dargelegt werden.

Die Moderation der Veranstaltung erfolgt durch Mitarbeitende der Sächsischen Generationenagentur.  

Ansprechpartner

Dr. Philipp Thimm (Sächsische Generationenagentur)

E-Mail schreiben

Was bewegt uns gerade bei der SGA?

Wir arbeiten aktuell an einem neuen Programm, das gezielt generationenverbindende Projekte stärkt – mit Fokus auf mehr Teilhabe älterer Menschen, lebenslanges Lernen und gesellschaftlichen Zusammenhalt im ländlichen Raum.Ziel ist es, Generationenarbeit langfristig zu verankern – als selbstverständlich anerkannten Teil der sozialen Infrastruktur in Sachsen. Damit beschäftigen wir uns:

Die Termine und Themenschwerpunkte zukünftiger Runden werden über den monatlichen Newsletter sowie per E-Mail bekannt gegeben.

Vergangene Tafelrunden

Die nächste Episode der Tafelrunde mit einem Gastbeitrag fand im November an zwei aufeinanderfolgenden Terminen statt und wurde in Kooperation mit einem renommierten Partner, dem Goethe-Institut, durchgeführt. Im Mittelpunkt stand das Thema generationengerechtes Arbeiten. Mitarbeitende des Goethe-Instituts aus verschiedenen Teilen der Welt brachten ihre Erfahrungen ein und ermöglichten einen internationalen Blick auf altersübergreifende Arbeitskulturen und den Umgang mit Vielfalt in Organisationen.

Für einen Impulsvortrag konnten wir Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt gewinnen, der zentrale Perspektiven zu generationengerechtem Arbeiten und altersübergreifenden Organisationskulturen eröffnete. Die Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut wird fortgesetzt: Am 25.02. in Dresden knüpfen wir an die Tafelrunde im November an und vertiefen die Diskussion im Rahmen eines Symposiums zum Thema generationengerechtes Arbeiten.


„Die ungenutzten Potenziale in der Generationenarbeit“ | Erster Gastauftritt zur Tafelrunde

Am 24.09. mit Impuls von Prof.  Dr.  Anett Sass zur Generation Z

Prof. Dr. Anett Sass ist Studiendekanin mehrerer Studiengänge an der Hochschule Fresenius und unterrichtet am Standort Hamburg in den Bereichen Medienmanagement, Social Media und Bewegtbild. Sie geht der Frage nach, wie Kommunikation zwischen den Generationen – insbesondere mit der Generation Z – erfolgreich gelingen kann.

Neben der Wissenschaft auch in der Praxis tätig
Zusammen mit Susanne Ardisson gründete sie die Kommunikationsagentur „Professionistas“, die Unternehmen dabei hilft, die Perspektive junger Menschen besser nachzuvollziehen und darauf abgestimmte Kommunikations- sowie Markenstrategien zu entwickeln.

Der Impuls von Prof. Dr. Anett Sass bildete den Auftakt unserer Digitalen Tafelrunde Ende September. Nach einem kurzen Impulsvortrag ging es in ein intensives und anregenden Austausch über. Wichtige Perspektiven auch im Hinblick auf den anstehenden Generationendialog in Bautzen – wo Frau Prof. Dr. Anett Sass zu diesem Thema im Podium sitzen wird. Im Rahmen der digitalen Tafelrunde war es ein gelungener erster Gastbeitrag. Die Idee angekündigter Gastbeiträge ist von nun an Bestandteil der weiteren Planung unseres Austauschformats.


Themen und Aspekte der Digitalen Tafelrunden | Erstes “Gedeck” (Juni – August 2025)

  • Gelingende Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene
  • Stärkung positiver Altersbilder
  • Strukturen für Beteiligung und Teilhabe
  • Wertschätzung und Sichtbarkeit von Engagement
  • Digitale Chancen im Generationenalltag
  • Neue Wege für Bildung und Lernen über Lebensphasen hinweg