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Ein Tischkicker, viele spannende Gespräche: Die SGA beim Offenen Regierungsviertel in Dresden

Am Sonntag, den 6. September 2026, öffnete die Sächsische Staatsregierung ihre Türen rund um den Carolaplatz in Dresden: Wir waren dabei und konnten an unserem Stand zeigen, was uns als Sächsische Generationenagentur antreibt: Menschen zusammenzubringen, Erfahrungen, Ideen und Wünsche aufzunehmen und gute Ideen für ein generationenübergreifendes Miteinander zu stärken.

Ein Tischkicker, eine Fotobox, viele Gespräche und besondere Gäste

Manchmal braucht es gar nicht viele Worte, damit Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Bei uns war es an diesem Tag vor allem unser Tischkicker.

Ob Familien, Freunde oder Menschen, die sich vorher noch nicht kannten. Am Kicker wurde wettgeeifert, gelacht und angefeuert. Für uns hat sich dabei einmal mehr gezeigt, wie viel gemeinsames Spielen bewegen kann, wenn man nebeneinandersteht und eine Partie beginnt: Und ganz nebenbei entstanden viele Gespräche, die sonst vielleicht nicht zustande gekommen wären! Wir hatten viel Freude daran, mit den Menschen über ihre Erfahrungen, Ideen und Wünsche zu sprechen.

 

Zu Gast bei uns am Stand: Staatsministerin Petra Köpping und Staatssekretärin Dagmar Neukirch. | © Sächsische Generationenagentur

Auch unsere Fotobox lockte Groß und Klein, Jung und Alt an unseren Stand. Insgesamt 100 Erinnerungsfotos sind an diesem Tag entstanden. Viele davon zeigen Menschen aus unterschiedlichen Generationen, die gemeinsam unterwegs waren und den Tag mit einem ganz persönlichen Bild festhielten. Auch das war für uns ein schönes Zeichen dafür, wie selbstverständlich Generationen gemeinsam Zeit verbringen können, wenn es Raum dafür gibt.

Gefreut haben wir uns auch über die Besuche von Staatsministerin Petra Köpping, Staatssekretärin Dagmar Neukirch sowie von Ministerpräsident Michael Kretschmer und gemeinsam wagten wir sogar eine Runde am Tischkicker. Endstand 1:1! Was für eine Partie!

Heimat gestalten. Und manchmal neu finden.

Viele Gespräche haben uns gezeigt, wie groß das Interesse daran ist, die eigene Heimat aktiv mitzugestalten. Wir haben Menschen kennengelernt, die sich in ihrem Ort engagieren, Nachbarschaften zusammenhalten und mit ihren Ideen etwas bewegen. Menschen, die uns von dem erzählt haben, was bei ihnen bereits gelingt, aber auch von dem, was sie sich für ihre Region noch wünschen.

Dabei waren es nicht nur die vielen positiven Beispiele, die uns beschäftigt haben. Auch die Geschichten von Menschen, die nach persönlichen Veränderungen oder Schicksalsschlägen ihren Platz in einer Gemeinschaft neu suchen, sind uns im Gedächtnis geblieben.

Ein Beispiel mitten aus Sachsen

Eine Frau, die beruflich fest im Leben steht, erzählte uns von ihren jetzt erwachsenen Kindern, ihrem Umzug und einer persönlichen Veränderung, die dazu führte, dass für sie inzwischen eine Phase der Neuorientierung angebrochen ist. Sie lebt gern in ihrem neuen Zuhause und ist glücklich mit ihrer Entscheidung. Etwas wehmütig blickt sie aber auf ihre Kinder, die inzwischen ihre eigenen Lebenswege gehen und beispielsweise selbst in Vereinen aktiv sind.

Eine entscheidende Sache fehlt ihr: Eine Gemeinschaft, in der sie ankommen kann. Eine Aufgabe, die sie neben ihrem Beruf erfüllt. Menschen, mit denen sie ihre neue Heimat mitgestalten kann.

Solche Gespräche zeigen, dass Gemeinschaft nicht für alle Menschen selbstverständlich ist und es manchmal einen neuen Anknüpfungspunkt benötigt, eine Idee, die Mut macht, oder jemanden, an den man sich wenden kann.

Generationenbotschafter*innen: Mehr Sichtbarkeit für Engagement aus Sachsen

Unser Stand wurde von Menschen unterschiedlichster Alters- und Berufsgruppen aufgesucht - gerade unsere Fotobox und der Tischkicker fanden besonderen Anklang. | © Sächsische Generationenagentur.

Genau hier möchten wir ansetzen. Mit unserer geplanten Generationen-Landkarte wollen wir gute Projekte aus Sachsen sichtbar machen, damit Menschen voneinander lernen, Ideen weitergeben und sehen können, was an anderen Orten bereits gelingt. Denn manchmal muss man das Rad nicht neu erfinden. Manchmal hilft schon der Blick auf einen anderen Ort, um zu sagen: „Das könnte auch bei uns funktionieren.“ Auch unser Generationenbotschafterprogramm stieß auf großes Interesse. Viele Menschen fanden die Idee spannend, als Generationenbotschafterin oder Generationenbotschafter selbst etwas in ihrem Landkreis zu bewegen. Besonders der Gedanke, mit dem Generationenbudget eigene Ideen zu unterstützen und vor Ort etwas anzustoßen, wurde vielfach positiv aufgenommen.

Für uns wurde an diesem Tag noch einmal deutlich, wie wichtig solche Menschen sind, die ihre Region kennen, wissen, welche Bedarfe es vor Ort gibt und dort ansetzen können, wo Unterstützung gefragt ist. 

Was wir mitnehmen

Wir nehmen aus Dresden viele Geschichten mit, die nachwirken und uns in unserer generationenübergreifenden Arbeit darin bestärken, Menschen zusammenzubringen, gute Ideen sichtbar zu machen und dort Unterstützung zu geben, wo sie gebraucht wird.

Wir sagen Danke für das große Interesse an unserer Arbeit und freuen uns darauf, mit den Menschen, die wir in Dresden kennengelernt haben, weiter in Kontakt zu bleiben. Ein herzliches Dankeschön gilt auch den Organisatorinnen und Organisatoren des Offenen Regierungsviertels sowie allen, die diesen Tag möglich gemacht haben.

Die Sächsische Generationenagentur ist eine Initiative des Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und wird von der Sozialen Netzwerk Lausitz gGmbH umgesetzt.

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