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Generationentour im Erzgebirge mit Simone Lang (MdL)

Einblicke in gelebte Generationenarbeit

Auf Einladung von Simone Lang, Mitglied des Sächsischen Landtages (SPD-Fraktion), war Manuela Thomas für die Sächsische Generationenagentur am 11. November 2025 im Erzgebirge unterwegs. Frau Lang hat für uns eine außerordentlich informative, vielseitige und hervorragend vorbereitete Tour organisiert, die wertvolle Einblicke in lokale Projekte, engagierte Menschen und tragfähige Strukturen der Generationenarbeit in der Region ermöglichte.

Die Stationen unserer Tour zeigen exemplarisch, wie regionale Netzwerke, schulische Bildung, Pflegeeinrichtungen, Kommunen und Zivilgesellschaft wirksam zusammenarbeiten und wie durch persönliche Begegnung neue Impulse entstehen.

Unsere Stationen im Überblick

Station 1: Schwarzenberg – Stadtteilbüro Heide-Rockelmann

Gemeinsam mit Diana Tilp, Preisträgerin des Sächsischen Generationenawards 2025, sowie Oberbürgermeister Ruben Gehart sprachen wir über Quartiersentwicklung, Nachbarschaftsstrukturen und darüber, wie Räume geschaffen werden, in denen unterschiedliche Generationen miteinander in Kontakt bleiben. Das Stadtteilbüro ist dabei mehr als Anlaufstelle – es ist Knotenpunkt für Beteiligung und Beziehungspflege im Quartier.

Station 2: Markersbach – Gut Förstel & Jenaplanschule

Ob gemeinsames Filmprojekt, Begegnungen zwischen Jung und Alt oder engagierte Schulsozialarbeit: Die Kooperation von Gut Förstel (vertreten durch Michael Eisenberg und Luisa Friedrich) und der Jenaplanschule (mit Jenny Morgenstern) zeigt eindrucksvoll, welche Wirkung kontinuierliche, generationenübergreifende Arbeit entfalten kann – ganz besonders dann, wenn pädagogische und pflegerische Einrichtungen vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Station 3: Stützengrün – Quartiersmanagement & Hutzentreff

Im Quartiersbüro Stützengrün, begleitet durch Bürgermeister Volkmar Viehweg, erhielten wir einen umfassenden Einblick in die Herausforderungen und Chancen der Quartiersarbeit im ländlichen Raum.

Besonders eindrucksvoll war der Besuch des Hutzentreffs – einem offenen Treffpunkt für Seniorinnen und Senioren, die sich hier regelmäßig zum Austausch begegnen. Die wärmende Atmosphäre vor Ort, das Lachen am Tisch und das persönliche Gespräch mit den Menschen waren für uns ein echtes Highlight der Tour.

Begleitet wurden wir den gesamten Tag über von Alexander Ladwig, Geschäftsführer der AWO Erzgebirge, in dessen Verantwortungsbereich das Quartiersmanagement fällt. Er machte in vielen Gesprächen deutlich, wie wichtig intergenerative Begegnungen für ein zukunftsfähiges Miteinander sind – besonders in ländlichen Regionen, wo Strukturen oft dünner sind, aber Engagement und Nähe besonders stark.

Unser Resümee

Die Tour hat deutlich gemacht, wie viel Engagement, Professionalität und Herzblut in den Regionen steckt. Generationenarbeit lebt von Menschen, die sich kümmern und von Strukturen, die diesen Einsatz ermöglichen. Ob Kommune, Schule, Pflegeeinrichtung oder Trägerorganisation: Es braucht alle und es braucht Räume, in denen die Vielfalt von Lebensentwürfen, Perspektiven und Altersphasen auf Augenhöhe zusammenkommt.

Jede Station hat uns darin bestärkt, diese Vielfalt sichtbar zu machen, gute Beispiele zu teilen und gemeinsam weiterzuentwickeln.